
















Das Projekt
Im Jahr 2022 entstand Orto volante als mobiler Gemeinschaftsgarten. Von Mai bis September 2022 wurde er von den Vereinen MAGARI (Meran) und Brave New Alps (Rovereto) anlässlich der Ausstellung TOGETHER. Interact – Interplay – Interfere, kuratiert von Judith Waldmann in der Galerie Kunst Meran Merano Arte, realisiert.
Im Anschluss wurde das Projekt an verschiedenen Orten angesiedelt, darunter in der Comunità frizzante in Rovereto und im Jugendzentrum TILT in Sinich (Meran), wo es bis heute weiterwächst und Früchte trägt.





Orto volante wird SiniGrow
Der Sitz des Jugendzentrums TILT war das ursprünglich definierte Endziel des Gartens: Er „schwebte“ buchstäblich nach Sinich, um die ursprüngliche Idee des Projektes zu bewahren. In Sinich wurde der Garten in Empfang genommen, erweitert, teilweise neu bepflanzt, mit neuen Töpfen ergänzt und an die Bedürfnisse und Wünsche der Personen aus dem Viertel angepasst um von ihnen weiter gepflegt zu werden.
Dank der positiven Resonanz entstand 2024 das Folgeprojekt SiniGrow, als Teil des umfassenderen Stadterneuerungsprojekts GREENta!. Das Projekt hatte vor allem einen pädagogischen Fokus und umfasste ein eigenes Programm mit thematischen Begegnungen. Mit der Unterstützung der Jugendlichen des TILT sowie der gesamten Nachbarschaft ergab sich die Möglichkeit, das Thema des urbanen Gartens in Sinich weiterzuentwickeln: durch gemeinschaftliche Erlebnisse sowie gemeinschaftsstiftende und informelle Bildungsaktivitäten. Der Garten wurde so zu einem Gemeinschaftsgarten – gedacht als Ort für das Viertel, an dem Pflanzen und Gemüse wachsen und Beziehungen gepflegt werden können.
Erdacht und umgesetzt mit einem partizipativen Ansatz, umfasste das auf ein Jahr angelegte Folgeprojekt SiniGrow (Mai 2024 – Juli 2025) Workshops sowie spielerische und pädagogische Angebote. Ziel war es, einen dauerhaften Garten für die gesamte Gemeinschaft entstehen zu lassen. So vereint der Garten Pflanzen und Menschen zu einer lebendigen Gemeinschaft, fördert soziale Inklusion und regt die aktive Beteiligung der Menschen des Viertels an.






Die Teilnehmenden werden eingeladen, sich ihren idealen Garten vorzustellen und dabei persönliche Wünsche und Bedürfnisse einzubeziehen. Schritt für Schritt entsteht daraus eine gemeinsame Vision sowie eine grafische und räumliche Darstellung des „Orto volante“.





Ausgehend von den in den ersten Treffen gemeinsam erarbeiteten Zeichnungen und Konzeptkarten folgen praktische Workshops, in denen sich die Teilnehmenden sprichwörtlich „die Hände schmutzig machen“: Töpfe und Holzkisten werden mit Mulchmaterial, Erde, Pflanzen und Blumen befüllt.






Jetzt geht es um Farben! Gemeinsam entwickelt die Gruppe ein Dekorations- und Farbkonzept. Jeder Topf und jede Kiste erhält ein wiedererkennbares Merkmal. Anschließend werden jene Orte besucht, an die der Garten nach der Ausstellung weiterzieht.






Ein Garten braucht Pflege! Nachdem Töpfe und Holzkisten entsprechend der gemeinsamen Überlegungen aufgestellt sind, wird ein Bewässerungssystem umgesetzt, um insbesondere in den heißen Sommermonaten eine ausreichende Wasserversorgung zu gewährleisten. Ergänzt wird das Setting durch ein einfaches Beschattungssystem aus Stoffsegeln, das die Pflanzen schützt und zugleich Aufenthalts- und Begegnungszonen schafft.





Ein Treffen, um das Ende des Sommers zu feiern und reifes Gemüse zu ernten. Dabei erfahren die Teilnehmenden die Grundlagen der Samenentnahme und -aufbewahrung. Abschließend genießen wir zusammen die Aromen des Gartens bei einer gemeinsamen Jause aus den eigenen Erträgen.




Alles rund um die Verarbeitung der Produkte aus dem Orto volante! Gemeinsam werden verschiedene Pesto-Varianten mit ungewohnten Zutaten und frischen Erzeugnissen hergestellt. Dafür sammeln wir Kräuter aus dem Garten und bereiten unterschiedliche Aufstriche zu, die bei einer gemeinsamen Bruschetta-Runde verkostet werden. Ein kulinarisches Experiment mit altbekannten Aromen, die zu einfachen aber genussvollen Aperitifs verwandelt werden.





















Das Projekt

Orto volante wird SiniGrow
Der Sitz des Jugendzentrums TILT war das ursprünglich definierte Endziel des Gartens: Er „schwebte“ buchstäblich nach Sinich, um die ursprüngliche Idee des Projektes zu bewahren. In Sinich wurde der Garten in Empfang genommen, erweitert, teilweise neu bepflanzt, mit neuen Töpfen ergänzt und an die Bedürfnisse und Wünsche der Personen aus dem Viertel angepasst um von ihnen weiter gepflegt zu werden.
Dank der positiven Resonanz entstand 2024 das Folgeprojekt SiniGrow, als Teil des umfassenderen Stadterneuerungsprojekts GREENta!. Das Projekt hatte vor allem einen pädagogischen Fokus und umfasste ein eigenes Programm mit thematischen Begegnungen. Mit der Unterstützung der Jugendlichen des TILT sowie der gesamten Nachbarschaft ergab sich die Möglichkeit, das Thema des urbanen Gartens in Sinich weiterzuentwickeln: durch gemeinschaftliche Erlebnisse sowie gemeinschaftsstiftende und informelle Bildungsaktivitäten. Der Garten wurde so zu einem Gemeinschaftsgarten – gedacht als Ort für das Viertel, an dem Pflanzen und Gemüse wachsen und Beziehungen gepflegt werden können.
Erdacht und umgesetzt mit einem partizipativen Ansatz, umfasste das auf ein Jahr angelegte Folgeprojekt SiniGrow (Mai 2024 – Juli 2025) Workshops sowie spielerische und pädagogische Angebote. Ziel war es, einen dauerhaften Garten für die gesamte Gemeinschaft entstehen zu lassen. So vereint der Garten Pflanzen und Menschen zu einer lebendigen Gemeinschaft, fördert soziale Inklusion und regt die aktive Beteiligung der Menschen des Viertels an.






Die Teilnehmenden werden eingeladen, sich ihren idealen Garten vorzustellen und dabei persönliche Wünsche und Bedürfnisse einzubeziehen. Schritt für Schritt entsteht daraus eine gemeinsame Vision sowie eine grafische und räumliche Darstellung des „Orto volante“.





Ausgehend von den in den ersten Treffen gemeinsam erarbeiteten Zeichnungen und Konzeptkarten folgen praktische Workshops, in denen sich die Teilnehmenden sprichwörtlich „die Hände schmutzig machen“: Töpfe und Holzkisten werden mit Mulchmaterial, Erde, Pflanzen und Blumen befüllt.






Jetzt geht es um Farben! Gemeinsam entwickelt die Gruppe ein Dekorations- und Farbkonzept. Jeder Topf und jede Kiste erhält ein wiedererkennbares Merkmal. Anschließend werden jene Orte besucht, an die der Garten nach der Ausstellung weiterzieht.






Ein Garten braucht Pflege! Nachdem Töpfe und Holzkisten entsprechend der gemeinsamen Überlegungen aufgestellt sind, wird ein Bewässerungssystem umgesetzt, um insbesondere in den heißen Sommermonaten eine ausreichende Wasserversorgung zu gewährleisten. Ergänzt wird das Setting durch ein einfaches Beschattungssystem aus Stoffsegeln, das die Pflanzen schützt und zugleich Aufenthalts- und Begegnungszonen schafft.





Ein Treffen, um das Ende des Sommers zu feiern und reifes Gemüse zu ernten. Dabei erfahren die Teilnehmenden die Grundlagen der Samenentnahme und -aufbewahrung. Abschließend genießen wir zusammen die Aromen des Gartens bei einer gemeinsamen Jause aus den eigenen Erträgen.




Alles rund um die Verarbeitung der Produkte aus dem Orto volante! Gemeinsam werden verschiedene Pesto-Varianten mit ungewohnten Zutaten und frischen Erzeugnissen hergestellt. Dafür sammeln wir Kräuter aus dem Garten und bereiten unterschiedliche Aufstriche zu, die bei einer gemeinsamen Bruschetta-Runde verkostet werden. Ein kulinarisches Experiment mit altbekannten Aromen, die zu einfachen aber genussvollen Aperitifs verwandelt werden.

